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EEG-Preisträger 2007
1. Platz: „Volltreffer fürs Land! - Wir bleiben am Ball!“ Die Jahresaktion der Niedersächsischen Landjugend (NLJ) entstand Im Sommer 2005 auf der Vorstandsklausurtagung aus der Ideee, eine Aktion im Zusammenhang mit der Fußball-WM 2006 durchzuführen. Im Jahr der Fußballweltmeisterschaft stand natürlich der Ball im Vordergrund. In diesem Fall ein Ball aus Stroh. Der Ball sollte auf seinem Weg durch ganz Niedersachsen durch möglichst viele Ortsgruppen der NLJ wandern, mit vielen Veranstaltungen den ländlichen Raum erlebnisreich darstellen, viele Menschen zusammen bringen und dabei jedes Mal ein Stück wachsen - symbolisch für das Wachsen und Gedeihen des ländlichen Raumes und auch für das starke Netzwerk der Landjugend in Niedersachesen.
Offizieller Start der Jahresaktion, die in Kooperation mit der AG Urlaub und Freizeit auf dem Lande e.V. realisiert wurde, war am 21. April 2006 bei der Eröffnungsveranstaltung der Landesgartenschau in Winsen/ Luhe. Der Niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff kickte den Ball an und eröffnete die Rundreise der Strohballs.
In den folgenden fünf Wochen tourte der Strohball durch ganz Niedersachsen, machte 22 Mal Halt und legte dabei mehr als 3.000 km zurück. Bei jedem Stopp wurde der Strohball von den Ortsgruppen größer gewickelt, so dass er mit etwa 2,5 m im Durchmesser am 28. Mai 2006 wieder in Winsen eintraf und dort bei einem großen, von der NLJ organisierten Familienfest auf der Landesgartenschau in Empfang genommen wurde und so ihren Abschluß fand.
Das Wickeln des Strohballs wurde zum Anlass genommen, eine sportlich, spaßige Veranstaltung drum herum zu organisieren. Gemeinsam mit Betrieben der Arbeitsgemeinschaft Urlaub und Freizeit auf dem Lande, Kooperationspartner dieser Jahresaktion, wurden Hoffeste gefeiert, Fußball- und Human-Kicker Turniere durchgeführt, Bauernhofolympiaden veranstaltet und vielfältige Spiel- und Spaßaktionen im ganzen Land angeboten. Insgesamt nahmen mehrere Tausend Menschen entweder aktiv oder als Besucher und Zuschauer an den zahlreichen Veranstaltungen teil, darunter rund 600 ehrenamtliche Mitarbeiter der NLJ.
Die große Aufmerksamkeit für die Aktion der Landjugend setzte sich mit der Begeisterung für die Fußballweltmeisterschaft fort, so dass das Motto der Landjugend „Volltreffer fürs Land! - Wir bleiben am Ball!“ auch weiterhin galt.
„Eine sehr originelle Aktion mit aktuellem Bezug zu dem alles dominierenden Medienereignis WM 2006, die einen hohen Mobilisierungsgrad innerhalb der Landjugend erreicht hat“, urteilte die Jury - die sich aus VertreterInnen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der R+V-Versicherung und des BDL zusammensetzte - und vergab für „Volltreffer fürs Land! - Wir bleiben am Ball!“ den 1. Platz.
Niedersächsische Landjugend Landesgemeinschaft e.V.
Warmbüchenstr. 3, 30159 Hannover
fon: 0511/ 36 70 4 45
fax: 0511/ 36 70 4 72
mail: info@nlj.de
net: www.nlj.de ![]() 2. Platz: „Sächsische Landjugend ist aktiv und vernetzt“ Im Jahre 2006 fand in Sachsen erstmalig eine 48-Stunden-Aktion statt. Den Namen erhält die Aktion aufgrund ihrer Dauer. Innerhalb von 48 Stunden bewältigen 25 Jugendgruppen mit viel Spaß und Engagement eine selbstgewählte gemeinnützigen Aufgabe in ihrem Heimatort. Diese für Sachsen modellhafte Methode kam in der Region Oberland mit 12 Kommunen aus dem südlichen LK Bautzen zum Einsatz, um etwas für die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere für dei mehr und mehr abwandernde Jugend zu tun.
Die Vorbereitungen begannen im November 2005 zu denen sich die Sächsische Landjugend e.V., der Jugendverein Valtenbergwichtel e.V. mit dem Projekt "MAILÄR" (mobile Jugendsozialarbeit) und das Netzwerk für Kinder- und Jugendarbeit Bischofswerda e.V. mit dem Projekt "Patchwork Plus" zu einer Organisationsgemeinschaft zusammenschlossen. Neben zahlreichen Jugendgruppen ließen sich Gemeindeverwaltungen, Bürgermeister, Schulen, Vereine und Verbände sowie viele interessierte BürgerInnen für die Aktion begeistern.
Am 15. Juni 2006 war es dann endlich so weit! Mit einer Auftaktveranstaltung im Ratssaal Wilthen fiel der offizielle Startschuss zu der zum ersten Mal in Sachsen stattfindenden „48 Stunden Aktion“. Von Freitag bis Sonntagmittag waren dann insgesamt 25 verschiedene Jugendgruppen, circa 400 Jugendliche aus dem Oberland mit der der Umsetzung ihrer Aktionsidee beschäftigt. Zeitgleich waren Jugendgruppen an den an den verschiedendsten Orten im Oberland, von Schmölln-Putzkau über Großpostwitz und Kirschau bis Taubenheim im Einsatz. Aufgabe war es innerhalb von 48 Stunden die eigene, seit Monaten geplante und vorbereitete Projektidee in die Tat umzusetzen. Da wurden Häuserfassaden gestrichen, Wanderrastplätze repariert, Baumaßnahmen durchgeführt, Bolzplätze auf Vordermann gebracht, öffentliche Plätze verschönert, Familienfeste organisiert und vieles mehr. Wer an diesem Wochenende in der Region unterwegs war, konnte überall die leuchtend gelben T-Shirts der Teilnehmer sehen. Bei der Umsetzung der vielen Aufgaben für das Allgemeinwohl war natürlich auch die Unterstützung der Ortschaften gefragt. Materialien und Geräte wurden von den Jugendlichen im Vorfeld über Sponsoren organisiert und auch der Rat und die Mithilfe von BürgerInnen aus der Gemeinde waren dabei gefragt. Das Organisationsteam sowie die Schirmherrin der Aktion, Frau Maria Michalk, Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises, und so mancher Bürgermeister ließen es sich dann nicht nehmen, die Gruppen bei ihrer erfolgreichen Arbeit am Wochenende vor Ort zu besuchen. Zu übersehen waren die teilnehmenden Jugendlichen ja nicht!
Nach getaner Arbeit konnten alle beteiligten Jugendlichen am Sonntag dem 18. Juni 2006 in Neukirch auf einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung die Erfolge der 48-Stunden-Aktionen feiern! Zuvor stellt edede Jugendgruppe ihre Aktion vor und vermittelte mit Fotos einen Überblick über die geleistete Arbeit. Dabei empfingen die Jugendgruppen für ihr außerordentliches Engagement von den Bürgermeistern ihrer Kommunen, dem Geschäftsführer der Bundesverbandes der Landjugend und dem Organisationsteam gebührend Lob und Anerkennung. Neben dem sichtbaren Ergebnis für die Kommunen bewirkte die Aktion vor allem die Vernetzung der verschiedenen Verien, Verbände und Gruppen.
Aufgrund der hohen Motivation, der großen Resonanz und der positiven Auswirkungen für die Region entschloss sich die Kooperationsgemeinschaft die 48-Stunden-Aktion im Jahr 2007 auf weitere Landkreise Sachsens auszudehnen, um u.a. eine Vernetzung auf Landes-, Kreis- und Kommunalebene voranzutreiben. Dabei wird die erprobte Struktur von 2006 für das Oberland beibehalten: Es finden also auch in der sachsenweiten Aktion neben einer überregionalen Abschlussveranstaltung regionale Auftakt- und Abschlussveranstaltungen statt und neben einer überregionalen Schirmherrschaft wird es 2007 weitere regionale SchirmherrInnen geben. Der Organisationsgemeinschaft ist es wichtig, dass die regionale Verankerung mit all ihren positiven Auswirkungen für die Region/Kommune aufgrund der Überregionalität der Aktion im Jahr 2007 nicht verloren geht. So haben die OrganisationspartnerInnen eine Arbeitsstruktur entwickelt, die auf beiden Ebenen, also auf der regionalen wie überregionalen ihre angestrebten Ziele erreicht.
Sehr bedeutsam hinsichtlich dieser Struktur ist die Einbindung von Mobilen JugendarbeiterInnen aus den benannten Landkreisen. So stellt die Mobile Jugendarbeit (MJA) in den ländlichen Räumen Sachsens oftmals das einzige Angebot der Jugendhilfe dar. Die Mobilen JugendarbeiterInnen tragen die Projektidee an die Gemeinden und die Jugendgruppen heran. Wie bereits erwähnt ist die „48-Stunden-Aktion“ in Sachsen noch unbekannt gewesen und daher auch sehr abstrakt für die Jugendlichen. Begeisterung für etwas „Abstraktes“/“Unvorstellbares“ lässt sich aber nur schwer entwickeln. So ist der Zugang zu den Jugendlichen über die Mobile JugendarbeiterInnen notwendig. Die mobile Jugendarbeit stellt zum einen ein motivierendes und zum anderen ein begleitendes und unterstützendes Element dar. Die MitarbeiterInnen sind für die Jugendgruppen AnsprechpartnerInnen bei Problemen, Fragen sowie bei neuen Informationen. Wesentlich dabei ist auch, dass die MJA in einer veränderten Rolle mit den BürgermeisterInnen zusammentrifft: Meist sind die Mobilen JugendarbeiterInnen die Bittsteller hinsichtlich der Finanzierung ihrer notwendigen Arbeit oder hinsichtlich der Wünsche der Jugendlichen aus der entsprechenden Gemeinde. In diesem Fall kommen Sie als Akteure zu den BürgermeisterInnen. Es geht einmal nicht um Geld, und auch nicht darum, dass Jugendliche mal wieder etwas von der Gemeinde wollen, sondern es geht um Beteiligung, darum, dass Jugendliche etwas für die Gemeinde tun möchten, dass etwas Bleibens für die Gemeinde entsteht. Zudem wird das Angebot der Mobilen Jugendarbeit über die betreuten Gruppen hinaus bekannt. Jugendgruppen erfahren von anderen Jugendgruppen aus ihrer Umgebung, sie vernetzen sich neu.
Auch für die Sächsische Landjugend ist es wichtig, mit den mobilen JugendarbeiterInnen aus den ländlichen Räumen Sachsens intensiv zusammen zu arbeiten, da Mobile Jugendarbeit - direkte Basisarbeit mit Landjugendlichen - in vielen ländlichen Regionen Sachsens oft das einzige Angebot der Jugendarbeit/Jugendhilfe darstellt. Der Kontakt zur Basis ist unabdingbar, damit direkt an den Bedürfnissen der Jugendlichen und der haupt- und ehrenamtlich tätigen Personen im Bereich der Jugendarbeit/Jugendhilfe, mit unseren Angeboten angesetzt werden kann.
Den Aspekt „mehr voneinander zu wissen und praktisch miteinander zu arbeiten“ versucht das Projekt zu verwirklichen, in dem es zu regem Austausch, zur Einbindung unterschiedlicher Ressourcen und zur Verknüpfung der vielgestaltigen Träger- und Institutionslandschaft beiträgt. Eine solche Aktion ist das belebende Element in Kommunikationsprozessen (z.B. Bürgermeistertreffen, Jugendclubrunden etc.) und vernetzt nicht nur die verschiedenen Koordinatoren, Organisatoren und „Paten“ untereinander, sondern verbindet durch einen gemeinsamen Gedanken auch unterschiedliche Ressorts wie Bildung, Wirtschaft und Kultur. Angestrebt wird über das Projekt auch eine stärkere Vernetzung der Jugendgruppen untereinander, welche meist für sich allein existieren und mit Nachwuchsproblemen und Austauschdefiziten zu kämpfen haben. Gerade mit der Abschlussveranstaltung wären Anfänge eines gemeinsamen und starken Podiums für diese Zielgruppe gemacht.
Perspektivisches Ziel ist es ebenfalls, Jugendliche in ihrer Rolle als zukünftige Auszubildende und Arbeitnehmer mit regionalen Unternehmen in Kontakt zu bringen. Diese Kontakte können ein guter Ausgangspunkt für spätere Arbeitsbeziehungsverhältnisse sein. Hintergrund dieser Überlegung ist, dass gerade kleinere Unternehmer bemängeln, nicht die richtigen Auszubildenden für ihre Lehre in der Region zu finden.
Sächsische Landjugend e.V.
Schnorrstrasse 70, 01069 Dresden
fon: 0351/ 47 17 822 oder 47 15 266
fax: 0351/ 47 15 263
mail: post@landjugend-sachsen.de
net: www.landjugend-sachsen.de
![]() 3. Platz: "Das STADTSPIEL - Kinder gestalten ihre Welt" Der Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg e.V. veranstaltet in Kooperation mit der Stadtjugendpflege Mölln „Das STADTSPIEL - Kinder gestalten ihre Welt“ in einem zweijährigen Turnus. Dieses Beteiligungsprojekt wurde erstmalig 1999 durchgeführt. Das Projekt hat sich mittlerweile im Kreis Herzogtum Lauenburg fest etabliert und ist weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt. So konnten im Jahr 2005 die 300 Teilnehmerplätze in nur drei Stunden vergeben werden. Erstmalig nahmen auch polnische Kinder mit ihren Betreuerinnen aus dem Partnerkreis Slupsk teil. Für die Schirmherrschaft im Jahr 2005 konnte der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Peter Harry Carstensen, gewonnen werden.
Anliegen des Kreisjugendrings ist es, das Angebot an Freizeitmaßnahmen im ländlichen Raum durch dieses außergewöhnliche Projekt zu bereichern. Auch Kindern aus finanziell schwächer gestellten Familien bietet der Kreisjugendring diese innovative, integrative und demokratiefördernde Ferienmaßnahme an. Als Dachverband verschiedener Vereine und Verbände schafft der Kreisjugendring den Gesamtrahmen und installiert durch die Einbindung aller Vereine und Verbände ein Netzwerk für die Kinder- und Jugendarbeit im Kreis Herzogtum Lauenburg.
Beim Projekt „Das STADT-SPIEL -Kinder gestalten ihre Welt“ leben 300 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 14 Jahren zehn Tage lang mit ihren Betreuer/innen in der von ihnen selbst verwalteten Zeltstadt „Tillhausen“. Auf dem Gelände des Möllner Freibades „Luisenbad“ mit den angrenzenden Wiesen werden an die 60 Zelte aufgebaut, Strom- und Wasserleitungen verlegt und sanitäre Einrichtungen bereitgestellt. Das DRK sorgt mit seiner Feldküche für die tägliche Verpflegung der rund 450 Personen. Dieses Modell, das den Kindern nicht nur tagsüber Arbeitsmöglichkeiten bietet, sondern zusätzlich Übernachtungsmöglichkeiten mit Freizeitprogramm, ist bundesweit einmalig.
Zweimal täglich arbeiten die Kinder jeweils zwei Stunden in verschiedenen, vom Arbeitsamt vergebenen Jobs und verdienen sich ihre „Till-Taler“, die stadteigene Währung. Die Auswahl an Berufen ist groß: Ob als Parlamentarier, bei Radio, Zeitung oder Fernsehen, als Profi-Sportler, Artist, Musiker, Handwerker, bei der Bank, der Post, der Stadtreinigung, im Reisebüro, in der Kinder-Uni, der Cafeteria, der Kirche oder als Selbständige/r, alle verdienen den gleichen Lohn.
Der Arbeitsplatz Politik zeigt exemplarisch die Ausgestaltung der Zielsetzung „Beteiligung und Mitbestimmung der Kinder und Jugendlichen“. Aus allen Zeltgruppen werden am ersten Tag Vertreter/innen gewählt, die die Stadtvertretung bilden und täglich in der Arbeitszeit tagen, um über Verbesserungsvorschläge, Wünsche und Kritik der Stadtbewohner/innen zu beraten bzw. Beschlüsse zu fassen und diese dem Organisationsteam vorzutragen. Aus der Mitte der Stadtvertreter/innen wird am vierten Tag nach einem „heißen“ Wahlkampf der/die Bürgermeister/in gewählt. Die Stadtvertretung nimmt ihre Aufgabe sehr ernst und sorgt für das Wohlbefinden ihrer Bürger/innen.
Der Verdienst kann in einem geschlossenen Wirtschaftskreislauf für stadtintern produzierte Waren und angebotene Dienstleistungen wieder ausgegeben werden. So können Produkte des Kunsthandwerkermarktes gekauft, eine Reise im Reisebüro gebucht oder selber gebackener Kuchen in der Cafeteria erworben werden. Neben der Arbeitszeit gibt es täglich Raum für verschiedene attraktive Freizeitangebote, z. B. Vorführungen von Feuerwehr oder THW, Spiel-Olympiade oder für die „Stadt-Stunde“, in der einzelne Arbeitsplätze ihre Ergebnisse auf einer Bühne vorführen.
Durch dieses Beteiligungsprojekt werden den Kindern auf eine für sie angemessene Art gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Zusammenhänge transparent und erlebbar gemacht. Ihr Engagement und ihre soziale Kompetenz werden gesteigert, ihr Demokratieverständnis wächst und ihre Kenntnisse verschiedener Berufsbilder und wirtschaftlicher Strukturen werden vertieft.
Über 100 ehrenamtliche und ca. 15 hauptamtliche Mitarbeiter/innen werden in das Projekt eingebunden, wodurch auch die Kooperation in der Kinder- und Jugendarbeit im Kreis Herzogtum Lauenburg gestärkt wird. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass zahlreiche ehemalige Teilnehmer/innen inzwischen als ausgebildete Jugendgruppenleiter/innen die Betreuung übernehmen oder als ausgebildete Jugendleiterassistent/innen bei der Gestaltung der Arbeitsplätze ehrenamtlich mitwirken.
Das Gesamtprojekt wird finanziert durch Mittel des Kreises Herzogtum Lauenburg, des Landes Schleswig-Holstein, durch Teilnehmerbeiträge sowie durch Gelder von Sponsoren, Spendern und angefragten Stiftungen.
Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg e. V.
Schmilauer Str.66, 23879 Mölln
Tel. 04542/ 8437- 84 o. -85
Fax 04542/ 8437- 86
Mail kjr-herzogtum-lauenburg@t-online.de
Net www.kjr-herzogtum-lauenburg.de
![]() 4. Platz: LandCastDie Landjugend RheinhessenPfalz entwickelte diesen Podcast um die Lebenswelt des ländlichen Raumes auch ohne einen direkten Besuch greifbar zu machen. Sie fragt... Schon mal dabeigewesen, wenn auf einem landwirtschaftlichen Betrieb ein Kalb geboren wird? Mit einem Mähdrescher über die Felder gefahren? Mit jungen Winzern über den neuen Jahrgang philosophiert? Ja? Nein? - Dann bist Du beim Landcast richtig. Wir gehen raus aufs Land und fangen hörbares ein - Gespräche, Aktionen, Ereignisse von und aus dem Leben auf dem Land in Rheinhessen und der Pfalz. Die im Team produzierten Hörbeiträge sind unter www.lj-rheinhessenpfalz.de abruf- und abhörbar. Die Jury vergab für das auf Dauer angelegte Projekt LandCast den 4. Platz, verbunden 1000 Euro Preisgeld, weil es ein hervorragendes Beispiel für den kreativen Einsatz neuer Medien ist, so die Jury. Damit sei eine neue Qualität des Land-Erlebens entstanden, betonte sie.
Bisher sind folgende Reportagen erschienen:
LandCast 33: Alltag einer Radioreporterin
LandCast 32: Jugend ade - Jugendliche und Verbandsbürgermeister aus Wallhalben Teil 4
LandCast 31: Jugend ade - Jugendliche und Verbandsbürgermeister aus Wallhalben Teil 3
LandCast 30:Jugend ade - Jugendliche und Verbandsbürgermeister aus Wallhalben Teil 2
LandCast 29: Jugend ade - Jugendliche und Verbandsbürgermeister aus Wallhalben Teil 1
LandCast 28: Jugend-A.DE: Perspektiven(los)? Landjugend befragt Jugendliche in Neustadt
LandCast 27: Alkohol und die Diskussion um das Heraufsetzen der Altersgrenze
LandCast 26: Von Tabak, Spargel und Sylvaner
LandCast 25: Im Gespräch mit dem Schauspieler Boris Weber
LandCast 24: Wer wird bester Winzer?
LandCast 23: Im ältesten Weingut der Pfalz - dem Johannitergut in Neustadt
LandCast 22: Wie es so ist auf´m Dorf - Jugendliche berichten.
LandCast 21: Her mit den kleinen Schweinchen! Der Schweinchen-Report.
LandCast 20: Und jetzt mal andersrum - Interview mit dem SWR-Fernsehteam
LandCast 19: Grüne Woche Berlin Teil 2: Eindrücke von der Jugendveranstaltung der Landjugend
LandCast 18: Grüne Woche Berlin Teil 1: Eindrücke vom Junglandwirteforum
LandCast 17: Echt Schaaf!
LandCast 16: Im Weinkeller eines Pfälzer Jungwinzers
LandCast 15: Bioenergie vom Bauernhof
LandCast 14: Landwirtschaft von Europa aus betrachtet
LandCast 13: Feier zum 50jährigen Jubiläum der Landjugend Rohrbach
Landcast 12: Kurzinterview mit Arthur Bauckhage, FDP
LandCast 11: Generationswechsel auf landwirtschaftlichen Betrieben-Fragen u. Perspektiven Teil 2
LandCast 10: Generationswechsel auf landwirtschaftlichen Betrieben-Fragen u. Perspektiven Teil 1
LandCast 09: Auf dem Bauernmarkt in Alzey
LandCast 08: Interview mit dem rheinland-pfälzischen Landwirtschaftsminister Hendrik Hering
LandCast 07: Binden einer Erntekrone
LandCast 06: Livebericht vom Netzwerktreffen rheinhessischer Jungwinzer
LandCast 05: Sonne, Sommer, Sommerwein
LandCast 04: Mit dem Mähdrescher über ein Getreidefeld brausen...
LandCast 03: Blumen selbst schneiden
LandCast 02: Die Milch macht`s
LandCast 01: Wine on the Rock - Landcast zum Wein-Event der rheinhessischen Jungwinzer
Landjugend RheinhessenPfalz
An der Brunnenstube 33-35, 55120 Mainz
fon: 06131/ 620 560
fax: 06131/ 620 550
mail: info@lj-rheinhessenpfalz.de
net: www.lj-rheinhessenpfalz.de ![]()
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