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Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis
Der Countdown für den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis läuft...
„Die Zeit läuft. Von heute an haben junge Menschen und Jugendorganisationen aus ländlichen Räumen genau 25 Wochen Zeit, um sich für den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis 2009 zu bewerben“, so die stellvertretende BDL-Bundesvorsitzende Iris Comdühr. 10.000 Euro stehen bereit, um herausragende innovative Aktionen und Projekte zu würdigen, die den ländlichen Räumen zugute kommen.
Mit dem Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis wollen BDL und R+V Versicherung Ideen fürs Land belohnen. „Wir suchen Projekte, in denen ein hohes Maß an Originalität und Kreativität steckt, Projekte, die den ländlichen Raum voran bringen“, so der Prokurist der R+V Versicherung Harald Krummenauer. „Und nicht zuletzt Projekte, die vor Lust und Leidenschaft nur so sprühen, die jugendliches Engagement erlebbar machen und anstecken“, ergänzt Iris Comdühr.
Denn der nach dem früheren BDL-Vorsitzenden und langjährigen Landwirtschaftsminister Schleswig-Holsteins Ernst Engelbrecht-Greve benannte Preis will die jungen Menschen würdigen, die aktiv werden, damit sie morgen und auch übermorgen noch auf dem Land ihre Heimat finden. „Wir schreiben den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis bereits zum vierten Mal aus, um besondere Initiativen in den Bereichen regionale Entwicklung, grüne Berufe und Jugendarbeit zu fördern“, erklärt die stellvertretende BDL-Bundesvorsitzende.
Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2008. Der Preis selbst wird während der BDL-Jugendveranstaltung auf der Grünen Woche in einem Jahr vergeben. „Deshalb reden wir auch vom Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis 2009, obwohl die Bewerbungen bereits bis Ende Juli 2008 eingehen müssen“, so Iris Comdühr.
Auf dieser Seite kann auch der Teilnahmebogen heruntergeladen werden, der zu den Bewerbungsunterlagen gehört. Von den BewerberInnen wird im Falle ihres Sieges eine Kurzpräsentation ihres Projektes auf der Grünen Woche erwartet.
![]() Wer bekommt den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis, kurz EEG-Preis genannt?Durch diesen Preis werden herausragende und innovative Projekte, Aktionen und Maßnahmen in den Bereichen regionale Entwicklung, Grüne Berufe und Jugendarbeit gefördert.
Regionale Entwicklung umfasst dabei sowohl die (Mit-) Gestaltung des eigenen Dorfes als auch der jeweiligen Region. Themen dabei können kommunalpolitische Beteiligung, berufliche Orientierung, Imagekampagnen, Aktionen zur Fremdenfreundlichkeit etc. sein.
Im Spektrum „Grüne Berufe“ sind JunglandwirtInnen, aber auch JungwinzerInnen, ForstwirtInnen, Hauswirtschafterinnen, etc. angesprochen. Stichworte hierbei sind u.a. neue Kooperationsformen, Einkommenskombinationen, neue Ansätze im Spektrum des unternehmerischen Handelns und des Marketings etc.
Der Bereich Jugendarbeit erfasst alle neuen Ansätze hinsichtlich der Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche in den ländlichen Räumen. Hierzu gehören selbstverständlich auch neue Ansätze im Bereich der interkulturellen Jugendarbeit, besondere Aktionen zum Thema „Ehrenamt“, neue Wege in der Jugendgruppenarbeit und offenen Jugendarbeit sowie im Bereich der kulturellen Jugendarbeit im ländlichen Raum.
Zur Person: Ernst-Engelbrecht-Greve
Ernst Engelbrecht-Greve gründete 1949 die Landjugendgruppe Kollmarer Marsch. Er war von 1955 bis 1962 Bundesvorsitzender des Bundes der Deutschen Landjugend. Unter seiner Federführung wurde während dieser Zeit der Europäische Landjugendverband European Committee for Young Farmers and 4H Clubs (heute Rural Youth Europe) in Rendsburg gegründet. Weiterhin legte Ernst Engelbrecht-Greve den Grundstein dafür, dass sich der Bund der Deutschen Landjugend auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin engagiert. Seit diesem Zeitpunkt ist der BDL mit seinem Messestand, der Jugendveranstaltung, der Jugendfete, dem Jugendforum und vielem mehr auf der IGW vertreten. Ernst Engelbrecht-Greve war von 1962 bis 1975 Landwirtschaftsminister in Schleswig-Holstein. Er verstarb 1990 in Glückstadt. Mehr Infos zum Leben von Ernst Engelbrecht-Greve gibt es hier.
![]() Die Teilnahmebedingungen für den EEG-PreisDerLandjugendpreis, der von der R+V Versicherung und dem Bund der Deutschen Landjugend vergeben wird, verfolgt das Ziel, innovative Massnahmen und Projekte, die die Lebens- und Bleibeperspektiven junger Menschen in den ländlichen Räumen erhalten und verbessern zu fördern. Prämiert werden innovative Projekte und Massnahmen, die für den Erhalt und die Entwicklung von Lebens- und Bleibeperspektiven junger Menschen in den ländlichen Räumen vorbildlich sind. Diese Projekte und Massnahmen können aus jeweils einem der Bereiche Jugendarbeit, Regionalentwicklung oder Agrar sein.
TeilnehmerInnen-Kreis
Der Landjugendpreis wird an natürliche und juristische Personen vergeben. Das Alter der natürlichen Personen darf 35 Jahre nicht überschreiten. Die juristischen Personen müssen sich mit der Personengruppe junger Menschen in den ländlichen Räumen identifizieren. Vorschläge für den Preis können alle Personen und Gruppierungen des ländlichen Raumes der Bundesrepublik Deutschland einreichen.
Höhe des Preises und Form der Verleihung
Der Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis ist ein Geldpreis in der Gesamthöhe von 10.000 Euro. Eine Aufteilung des Preises ist möglich. Die Preise werden im Rahmen der Jugendveranstaltung des Bundes der Deutschen Landjugend bei der Internationalen Grünen Woche durch VertreterInnen des BDL und der R+V Versicherung übergeben. Der Preis wird alle 2 Jahre verliehen.
Form der Einreichung von Vorschlägen
Die Vorschläge für die zu prämierende Massnahmen, bzw. Projekte sind in ausführlicher schriftlicher Form einzureichen. Ausserdem ist eine Kurzbeschreibung der Massnahmen und der Projekte beizufügen. Weiterhin sind Angaben über die zu prämierenden Personen zu machen. Im Falle einer Prämierung ist eine Präsentation der Massnahme vorzubereiten.
Wir bitten darum, den vom BDL vorbereiteten Teilnehmerbogen ausgefüllt mit den Unterlagen einzureichen.
Frist zur Einreichung des Preises
Die Abgabefrist zur Einreichung der Bewerbungen ist der 31.7. 2008 - also der Juli im Jahr vor der Preisverleihung.
Entscheidung über die Vergabe des Preises
Über die Verleihung des Preises entscheidet ein Gremium bestehend aus VertreterInnen des Bundes der Deutschen Landjugend, der R+V Versicherung, einem Mitglied der Familie Engelbrecht-Greve sowie des Bundesjugendministeriums. Das Gremium ist in der Entscheidung unabhängig. Die Entscheidungen sind nicht anfechtbar und endgültig.
Rechte
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es besteht keinerlei Rechtsanspruch auf die Verleihung des Preises. Der BDL und die R+V Versicherung behalten sich das Recht vor, die Wettbewerbsbeiträge oder Teile davon in Publikationen zu vervielfältigen, zu verbreiten, auszustellen, öffentlich wiederzugeben und ggf. für diese Zwecke zu bearbeiten. Dabei sind der BDL und die R+V Versicherung berechtigt, diese Rechte auch von Dritten wahrnehmen zu lassen. Das eingesandte Material (Texte, Fotos, etc.) geht in das Eigentum des BDL und der R+V Versicherung über. Eine Rückgabe der Beiträge, inklusive aller eingereichten Materialien, ist nicht möglich. Die Teilnehmer tragen dafür Sorge, dass durch ihre Beiträge die Rechte Dritter nicht verletzt werden.
Inkrafttreten
Diese Richtlinie trat am 1.1.2002 in Kraft.
Der Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis wird von der R+V Versicherung AG gefördert.
Die PreisträgerInnen von 2007„Wir würdigen und honorieren damit die Arbeit von Jugendverbänden und Gruppen im ländlichen Raum. Zugleich wollen wir Anreiz geben, sich ein Beispiel zu nehmen und selbst die Initiative zu ergreifen“, so Harald Krummenauer von der R+V Versicherung bei der Verleihung des Ernst-Engelbrecht-Greve-Preises 2007, der an vier Jugendorganisationen aus vier Bundesländern ging:
Mit dem 1. Platz - ausgezeichnet mit einem Preisgeld in Höhe von 4000 Euro - wurde die Aktion „Volltreffer fürs Land: Wir bleiben am Ball“ gewürdigt. Die Niedersächsische Landjugend-Landesgemeinschaft e.V. hat im Jahr 2006 in Kooperation mit der AG Urlaub und Freizeit auf dem Lande e.V. einen Heuball durch ihr Land gekickt, der von Station zu Station größer wurde. Auf dem weiten Weg füllten sie ihn mit Aktionen und Kontakten. Damit spannen sie das niedersächsische Landjugendnetz dichter und gaben quasi geballte Energie weiter. „Eine sehr originelle Aktion mit aktuellem Bezug zu dem alles dominierenden Medienereignis WM 2006, die einen hohen Mobilisierungsgrad innerhalb der Landjugend erreicht hat“, urteilte die Jury - die sich aus VertreterInnen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der R+V-Versicherung und des BDL zusammensetzte.
![]() Auf den 2. Platz - gewürdigt
mit einem Preisgeld in Höhe von 3000 Euro - kam die Sächsische
Landjugend e.V. mit ihrem Projekt „Sächsische Landjugend ist aktiv und
vernetzt“. Gemeinsam mit Patchwork Plus und MAILÄR haben sie mittels
einer 48-Stunden-Aktion den Landkreis Bautzen mobilisiert - die
Generalprobe für 2007, wenn sie ganz Sachsen ins Boot holen wollen.
„Damit hat die Sächsische Landjugend ein interessantes Netzwerk
geschaffen, das junge Leute begeistert, und gezeigt, dass mit
Initiative und Courage viel zu erreichen ist“, begründete die Jury. Sie
habe damit Bleibeperspektiven aufgezeigt und die jungen Menschen im
ländlichen Raum gegen rechte Gruppen formiert. Zugleich werde dadurch
auch Sinn und Zweck des Engagements in der Jugendverbandsarbeit für die
TeilnehmerInnen erlebbar.
![]() Der 3. Preis (2000 Euro) ging
an den Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg e.V. für sein Stadt-Spiel
als äußerst originelle Form der Kinderfreizeit. Die jungen Leute aus
Schleswig-Holstein ermöglichen SchülerInnen in den Ferien das Leben in
einer selbst verwalteten Zeltstadt mit eigener Währung, Arbeitsamt,
Müllabfuhr… und allem, was zum Alltagsleben heute gehört. Denn in
Tillhausen haben die Ferienkinder die Macht. Sie tragen die
Verantwortung für alles, was in der Stadt passiert - für Wirtschafts-
und Verwaltungsfragen, aber auch ihr eigenes Leben. „Damit lernen die
SchülerInnen, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Der
Kreisjugendring macht Demokratie erlebbar“, lobt die Jury. Das
Stadt-Spiel zeige Kindern und Jugendlichen, dass sie etwas bewegen
können.
![]() Mit dem 4. Preis und 1000 Euro wird die Landjugend RheinhessenPfalz gewürdigt. Ihr auf Dauer angelegtes Projekt LandCast sei ein hervorragendes Beispiel für den kreativen Einsatz neuer Medien, so die Jury. Im Team produziert die Landjugend RheinhessenPfalz Hörbeiträge, so genannte Podcasts, zu den verschiedensten Themen, die unter http://landcast.podspot.de/ abruf- und abhörbar sind. Damit kann jedeR zu jeder Zeit bei der Geburt eines Kälbchens, bei der Getreideernte, einem Interviewtermin oder einer Veranstaltung, die die LandCasterInnen besucht haben, dabei sein.
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Achtung!!! Bewerbungsschluss schon im Juli 2008 Ja, der Juli 2008 ist noch sooooo lange hin. Aber auf einmal ist er da und vorbei und Ihr habt den Bewerbungsschluss für den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis verpasst. Also nicht lange fackeln: Bewerbungsbogen ausdrucken und ausfüllen, Projektbericht schreiben und ab die Post an: BDL, Stichwort: Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis, Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin. Bewerbungsbogen für den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis 2009 Detaillierte Infos zum Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis 2009
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