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Internationale Grüne Woche
GESUCHT: Tanzband für den Landjugendball auf der Grünen Woche 2009Für den IGW-Landjugendball 2009 wird eine neue Band gesucht. Vorschläge dazu können an den BDL, Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin bzw. m.sammet@landjugend.de geschickt werden. Folgende Punkte sind bei den Bewerbungen zu berücksichtigen:
1. Es soll eine Tanzband sein, deren Repertoire vor allem Discofox und wenige tanzbare Standardtänze enthält. Es sollte sich an modernen Musiktiteln orientieren. Eine Party- oder Tanzband für konventionelle Bälle sind nicht geeignet für den Ball.
2. Das Angebot sollte folgende Punkte beinhalten: Musikprobe (CD o.ä.), Repertoireliste, Referenzenliste (insbesondere Erfahrungen mit Großveranstaltungen, d.h. mehr als 1000 Personen), Kalender mit Veranstaltungsterminen im kommenden Jahr.
3. Die Gagenforderung sollte folgende Kosten beinhalten: Musikanlage (die Saalgröße umfasst 3291qm, die Personenzahl beim Ball ca. 3000), Zeitrahmen von 19.00 - 2.00 Uhr, ca. Spielzeit nach dem Muster 20 Minuten Spielzeit / 10 Minuten Pause / 2 x Pause von 20 Minuten, Aufbau und Abbau, Transport-, An- und Abreise- sowie Übernachtungskosten, MwSt.)
4. Der Termin des Landjugendballs im Jahr 2009 ist Montag, der 19.1.2009. ![]() Virtuelle Demo begann am LandjugendstandDie EU-Agrarkommissarin und der Landwirtschaftsminister, der SPD-Chef und die BDL-Vorsitzenden, vor allem aber IHR wart am Landjugendstand auf der Grünen Woche und habt Euch vom Team der Berlin-Brandenburgischen Landjugend (BBL) mit Eurem Protestschild für die erste virtuelle Landjugenddemonstration für den ländlichen Raum fotografieren lassen. Die Demo im Internet findet Ihr auf den Seiten der BBL, die den BDL-Stand auf dem ErlebnisBauernhof gestaltet und betreut hat. Ein tausendfaches Landjugend-Hurra als Dankeschön für diesen Einsatz. Die virtuelle Demo war nur Teil Ihres Messeeinsatzes. Außerdem konntet Ihr am Landjugendstand den Unterschied zwischen Stadt und Land (er)leben - Euch bei Geräuschen aus ländlichen Räumen oder der quirligen Lautstärke der Stadt entspannen. Zudem machten die Berlin-Brandenburger Lajus auf der Messe auf ein besonderes Problem im ländlichen Raum aufmerksam: Sie zogen mit einem mit Hausrat bestückten Bollerwagen (Kopfkissen, Versicherungsordner, Wohnungsangebote,
Bewerbungsmappen) über die Grüne Woche und zeigten deutlich, wie Landflucht funktioniert. ![]() Der BDL-Samstag zur Grünen WocheNach dem Junglandwirtekongress im ICC-Dachgartenfoyer, der richtig gut besucht war, stieg am Abend die ultimative Landjugendfete in der arena in Berlin-Treptow. Die Berliner Aidshilfe war vor Ort und teilte Infomaterialien aus - ganz im Sinne des BDL-Präventionspapiers. Die CMA hat uns mit ihrer Milchbar unterstützt. Damit gab es eine so große wie gesunde Auswahl von alkoholfreien Milchgetränken, bei der für jeden Geschmack etwas dabei war. Mit den Tornados und bester Stimmung brachte die Landjugend die arena zum Beben und zeigte den wenigen anwesenden BerlinerInnen, das Landjugend zu feiern versteht. ![]() „Wenn nicht wir, wer sonst?“Richtungsweisende BDL-Jugendveranstaltung bei der Grünen Woche: „Bürgerschaftliches Engagement - auch das der Landjugend - ist kein beliebig abrufbares Sozialkapital. Es kann nicht einfach dort beschworen werden, wo das Geld für bezahlte Dienstleistungen fehlt“, so der BDL-Vorsitzende Gunther Hiestand am 20. Januar 2008 im Berliner ICC. Mehr als 3000 junge Menschen waren der Einladung des BDL zur Jugendveranstaltung auf der Grünen Woche gefolgt. In ihren Ansprachen gingen die BDL-Bundesvorsitzenden Anne Hartmann und Gunther Hiestand auf das öffentliche Interesse an der Jugend ein, das beim An-den-Pranger-Stellen gute Einschaltquoten und Wahlergebnisse verspricht. „Aber Jugend ist mehr, vielfältiger und anders, wie man hier und heute deutlich sehen kann“, so Hiestand.
Der gleichen Ansicht waren auch die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes, Brigitte Scherb, der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, sowie Dr. Jörg Wendisch aus dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, die stellvertretend für die zahlreichen Ehrengäste zum kurzen Promi-Talk auf die Bühne kamen. „Was brauchen junge Frauen in den ländlichen Räumen?“, wollten die BDL-Bundesvorsitzenden von ihren Gästen wissen. Und - vice versa - was brauchen die jungen Männer dort? „Ausbildungsplätze und Arbeit. Und natürlich Kinderbetreuung, weil junge Frauen sich längst nicht mehr nur über ihre Ehemänner identifizieren“, sagte die dlv-Präsidentin. Diese Antwort fand - gemessen mit einem Applausometer - die meiste Zustimmung des Publikums. Brigitte Scherb erhielt dafür vom BDL die Auszeichnung „Wir fürs Land - Expertin 2008“ und erneuten Applaus.
Eine Welturaufführung krönte die Jugendveranstaltung des BDL. Die Rheinische Landjugend hatte sich fast ein Jahr auf diese anderthalb Stunden vorbereitet. Der westlichste BDL-Landesverband brachte einen Western auf die Bühne, der so kurzweilig wie aktuell, so unterhaltsam wie inspirierend war. In dem Theaterstück „Die Macht des Schwarzen Goldes“ stellten die jungen LaiendarstellerInnen Umweltprobleme, dörfliches Zusammenleben, Zivilcourage und den Kampf um Macht und Geld in den Mittelpunkt.
Wenn das Gute am Ende siegt, dann nur weil die Dorfbewohner nicht alles duldeten, sondern selbst aktiv ihr Schicksal in die Hand nahmen. Den Refrain der Landjugend-Version von der Handball-WM-Hymne sang schließlich der ganze Saal mit. Mit stehenden Ovationen und nicht enden wollenden Applaus bedankte sich das Publikum aus ganz Deutschland bei der Rheinischen Landjugend. Wie der Inhalt, der noch lange nachhallt, wird auch der Refrain dieser Hymne in der Landjugend fortleben: „Wenn nicht jetzt, wann dann? Wenn nicht hier, sag mir wo und wann. Wenn nicht wir, wer sonst? Es wird Zeit. Komm wir nehmen das Glück in die Hand.“
![]() „Unsere Jugend verdient Vertrauen“Anregende Debatten beim BDL-Jugendforum: Alles war so gut geplant. Mit Andrea Nahles und Cornelia Pieper hatten für das Jugendforum des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) gleich zwei stellvertretende Parteivorsitzende zugesagt, um gemeinsam die Frage „Große Koalition – Motor für Veränderung oder Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners“ zu diskutieren. Trotz kurzfristiger Absagen erlebten die Landjugend¬lichen am Montag beim BDL-Jugendforum auf der Grünen Woche Frauenpower pur. Denn mit Marlene Mortler (CSU) und Dr. Christel Happach-Kasan (FDP) waren zwei aufgeschlossene Bundestagsabgeordnete eingesprungen, die jede Nachfrage kompetent und direkt beantworteten. Dabei waren die Landjugendlichen hartnäckig. Egal ob Kürzung im Jugendbereich oder Warnschussarrest, ob Bürokratieabbau oder Afghanistaneinsatz - sie ließen nichts aus. Die Restriktionspolitik der vergangenen Monate sei der falsche Ansatz. Statt immer mehr zu verbieten, müsse man die Jugend stark machen, so Andrea Moosmann aus Württemberg-Hohenzollern und stieß mit dieser Forderung auch bei den beiden Parlamentarierinnen auf Zustimmung.
Die Kritik am Bildungsföderalismus jedoch wollten sie nicht gelten lassen. „Der Föderalismus ist ein Pfund, mit dem wir wuchern können“, ließ sich Dr. Christel Happach-Kasan nicht beirren. Auf die Kürzungen - u.a. in der Jugendarbeit - angesprochen, forderte sie von den Jugendlichen Verständnis ein. Auch Konsoli¬dierungen seien Investitionen in die Zukunft. Bei alledem müsse es „mehr Zeit für Bildung und Jugendarbeit statt für Papier“ geben, ging die CSU-Abgeordnete auf den Unmut ihres Publikums ein.
Größere Streitpunkte zwischen der Koalitions- und der Oppositionspolitikerin gab es beim BDL-Jugendforum kaum. Nur in Sachen Absenkung des Wahlrechts zeigten sie sich sehr gegensätzlich. „Wir brauchen eine Gesellschaft, die Kindern und Jugendlichen offener gegenübersteht. Unsere Jugend verdient Vertrauen, denn sie ist gut“, begründet die FDP-Politikerin ihr Engagement für ein Wahlrecht von Geburt an und bekommt dafür Applaus. Marlene Mortler (CSU) hingegen hält die gegenwärtig Regelung für ausreichend. Ein Wahlrecht ab 16 Jahre ziehe auch neue Pflichten nach sich. Wer mit 16 wählen wolle, könne nicht nach dem Jugendstrafrecht verurteilt werden, begründet sie. Der BDL fordert eine generelle Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre und stellt sich - wie die beiden Abgeordneten auch - klar gegen eine Verschärfung des Jugendstrafrechts.
Zu guter Letzt fragten die beiden BDL-Bundesvorsitzenden ihre Gäste - Anne Hartmann und Gunther Hiestand moderierten das Jugendforum - nach ihren Prognosen zum weiteren Verlauf der Koalition. Sie werde halten, waren beide sich einig. ![]() Mit Bildungszertifikat nach HauseVor dem Jugendforum mit Mortler und Happach-Kasan gab es noch etwas Besonderes: 18 Lajus, die sich kontinuierlich entsprechend des BDL-Gesamtbildungskonzepts weitergebildet und ihre erworbenen Kompetenzen im November beim Abschlusskolloquium in Kassel bewiesen hatten, erhielten das BDL-Bildungszertifikat. „Wir freuen uns, in diesem Rahmen das hervorragende und kreative Engagement dieser Landjugendlichen mit unserem Bildungszertifikat würdigen zu können“, so die BDL-Vorsitzende-Anne Hartmann.
Grüne Woche 2009Wir freuen uns schon, Euch im nächsten Jahr auf der Grünen Woche begrüßen zu dürfen. Sie beginnt vergleichsweise früh - am 16.1. und endet am 25.1.2009. Die Landjugend RheinhessenPfalz kümmert sich um das Theaterstück, Horst Seehofer ist für die Jugendveranstaltung am 18.1. bereits angefragt - und wer 2009 den Stand betreut, entscheidet sich auf der Bundesmitgliederversammlung im April in Bremen.
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Fotos von der Grünen Woche 2008 gibt es hier!=>>
Zur ersten virtuellen Landjugend-Demo für die ländlichen Räume geht es hier =>> Mehr zum Erlebnisbauernhof gibt es bei der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. (FNL) unter www.fnl-erlebnisbauernhof.de Den Landjugendstand auf dem findet Ihr auch im Jahr 2009 wieder in Halle 3.2. der Messe Berlin.
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