Interviews am Rande des Berufswettbewerbes - mit den Siegern der Sparte Landwirtschaft
mit FRIEDRICH RIMMELE, 22, aus Mochenwangen (Baden-Württemberg), 1. PlatzEhrung durch Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer auf dem Bauerntag in Bamberg Stefan li., Friedrich re. Du bist bereits ausgebildeter Landwirt und willst Ende des Jahres an der Fachschule Deinen Meister machen. Warum hast Du Dich für die Landwirtschaft entschieden?
Meine Eltern haben einen Milchviehbetrieb. Für mich stand schon als Kind fest, dass ich in der Landwirtschaft bleiben will. Der Beruf des Landwirts ist so vielseitig wie spannend. Außerdem kann ich dabei mein eigener Chef sein.
Warum machst du beim Berufswettbewerb mit?
Die Schule wollte. Auf diese Weise kam ich zum Erstentscheid. Und dann haben wir uns im Team gegenseitig gepusht. Ich bin mit Stefan gestartet. Wir kennen uns schon seit der Kindergartenzeit. Unser Ziel war es, am Landesentscheid teilzunehmen. Das haben wir geschafft. Für uns begann damit die Kür, so dass wir in Iden locker an den Start gehen konnten.
Was nimmst du vom Berufswettbewerb für deine persönliche Zukunft mit?
Der Meinungs- und Erfahrungsaustausch war ganz wichtig für mich und die Atmosphäre. Trotz unterschiedlicher Strukturen und Regionen sind die Probleme doch vergleichbar. Es sind Kontakte entstanden, die bleiben werden. Es war locker und hat viel Spaß gemacht. Und auch Selbstbewusstsein hat er gebracht. Normalverbraucher haben mich darauf angesprochen.
Wie stellst du dir deine berufliche Zukunft vor?
Ich möchte den landwirtschaftlichen Betrieb meiner Eltern übernehmen, mein eigener Chef sein.
![]() mit STEFAN WÖLLHAF, 22, aus Ravensburg (Baden-Württemberg), 1. PlatzDu bist ausgebildeter Landwirt, Wirtschafter für den Landbau und bereitest Dich momentan auf die Meisterprüfung vor. Warum hast Du Dich für die Landwirtschaft entschieden?
Man wächst da so rein. Wir haben zu Hause einen Milchviehbetrieb. Und der Beruf ist so abwechslungsreich. Man ist viel im Freien, muss nicht den ganzen Tag das Gleiche machen, ist sein eigener Chef. Diese Selbständigkeit ist für mich ein großer Wert.
Warum machst du beim Berufswettbewerb mit?
Ich wollte wissen, wo ich mit meinen Leistungen stehe, wollte mich beweisen. Und ich war neugierig auf die anderen. Der Austausch mit Kollegen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, aber in anderen Betrieben lernen, andere Probleme haben, hat mich interessiert. Der Spaßfaktor war für mich wichtiger als der Sieg.
Was nimmst du vom Berufswettbewerb für deine persönliche Zukunft mit?
Tolle Erfahrungen, Stolz, Spaß, Sicherheit und viele neue Erlebnisse und Kontakte. Im Wettbewerb war jeder auf sich gestellt - oder auf seinen Partner im Team wie ich - aber sonst zählten das Miteinander und der Austausch weit mehr als das Gegeneinander. Mit jeder Ebene des Berufswettbewerbes ging es lockerer zu, hat man mehr mit den anderen Teilnehmern gemacht, mehr von ihnen gelernt.
Wie stellst du dir deine berufliche Zukunft vor?
Ich möchte den Betrieb meiner Eltern als Familienbetrieb weiterführen. Meine Schwestern helfen zwar zu Hause mit, haben sich aber für andere Berufswege entschieden. Vor der Zukunft habe ich keine Angst. Wer seine Hausaufgaben macht, kann auf dem Weltmarkt bestehen. Darum ist es extrem wichtig, sich ständig weiterzubilden und zu informieren. Denn nur so kann man sich auf kommende Herausforderungen vorbereiten.
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