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Berufswettbewerb
Der nächste Berufswettbewerb wird 2009 ausgetragen! Grüne Berufe - mit uns wächst die Zukunft!
... lautete das Motto des Berufswettbewerbes 2007 der deutschen Landjugend. Etwa 10.500 junge Menschen haben sich in den Sparten Landwirtschaft, Tierwirtschaft, Forstwirtschaft, Hauswirtschaft und Weinbau beteiligt. Mehr dazu gibt es auf dieser Seite.
Hier jedoch erfahrt Ihr mehr über den Berufswettbewerb im Allgemeinen, u.a. findet Ihr hier Aufgaben, die es zu lösen gab. Ihr könnt die GewinnerInnen kennen lernen und über die Motivation der TeilnehmerInnen lesen.
Aber von vorn:
Seit 1953 organisieren der BDL und seine Landesverbände den alle zwei Jahre stattfindenden Berufswettbewerb (BWB). Der Wettbewerb fand in diesem Jahr also schon zum 28. Mal statt und ist der bisher größte im grünen Bereich. Von Beginn an steht der Berufswettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundeslandwirtschaftsministeriums, heute Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).
Getragen wird der Berufswettbewerb vom Deutschen Bauernverband e.V., dem Bund der Deutschen Landjugend und dem Deutschen LandFrauenverband e.V. und der Schorlemmer-Stiftung.
Der Berufswettbewerb findet aufsteigend statt. Die angehenden oder in der Fortbildung befindlichen WinzerInnen, Hauswirtschafterinnen, Land-, Forst-, und TierwirtInnen messen sich in den Berufs- und Fachschulen im ersten Vorentscheid - auf Kreisebene - dann auf der Bezirks-, Landes- und schließlich auf der Bundesebene.
Die Tielnehmer messen sich in der Berufstheorie und -praxis, beim Präsentieren und im Allgemeinwissen, bis die Besten der Besten im Bundesentscheid ermittel werden.
Die SiegerInnen des Bundesentscheides werden beim Deutschen Bauerntag offiziell geehrt. In diesem Jahr überreichten Bundespräsident Horst Köhler und Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer die Siegerurkunden, gratulierten und wünschten den Siegern einen weiterhin so erfolgreichen Berufsweg. Reisen nach Brüssel und Berlin sowie verschiedene Fortbildungen warten ebenfalls auf die besten Nachwuchskräfte in den grünen Berufssparten Land-, Tier-, Forstwirtschaft, Weinbau und Hauswirtschaft.
Berufswettbewerb bedeutet aber auch dazulernen, Spaß haben und Leute mit gleichen Interessen treffen. Das können die besten der Besten aus dem Jahr 2007 bestätigen. Zugleich tue die Teilnahme auch dem Selbstbewusstsein gut, sagen sie aus eigener Erfahrung. Mindestens genauso wichtig ist aber, dass durch den Wettbewerb die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die grünen Berufe gelenkt wird. Es ist einfach spannend zu sehen, ob der Stamm beim Zielfällen der ForstwirtInnen den Luftballon trifft oder mit welcher Präzision die jungen LandwirtInnen die riesige Technik über Feld oder Hindernisparcour lenken… Die Teilnehmer sind es, die die Vielfalt der grünen Berufe fassbar und interessant machen.
![]() Berufswettbewerb der deutschen Landjugend 2007 in Iden und IhringenAm Berufswettbewerb der deutschen Landjugend nahmen bundesweit zwischen Februar und Juni 2007 über 10.000 junge Leute zwischen 15 und 25 Jahren teil. Beim Bundesentscheid vom 21 bis 25. Mai 2007 gingen noch einmal 140 junge Männer und Frauen aus den grünen Berufen an den Start.
„Mit jeder Ebene des Berufswettbewerbes ging es lockerer zu, hat man mehr mit den anderen Teilnehmern gemacht, mehr von ihnen gelernt", so Stefan Wöllhaf, der gemeinsam mit Friedrich Rimmele in der Sparte Landwirtschaft II gesiegt hat. Doch der junge Mann aus Baden-Württemberg nahm vom Bundeswettbewerb nicht nur Preise mit: „Für mich brachte er auch tolle Erfahrungen, Stolz, Spaß, Sicherheit und viele neue Erlebnisse und Kontakte. Im Wettbewerb war jeder auf sich gestellt - oder auf seinen Partner im Team wie ich - aber sonst zählten das Miteinander und der Austausch weit mehr als das Gegeneinander.“
Der Berufswettbewerb der deutschen Landjugend fand im Jahr 2007 bereits zum 28. Mal statt.
Schauplatz des Berufswettbewerbs der deutschen Landjugend 2007 in Iden (Sachsen-Anhalt) war für die Sparten Haus-, Land- und Forstwirtschaft zum ersten Mal die Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau - Zentrum für Tierhaltung und Technik - und wurde vor Ort von der Landjugend Sachsen-Anhalt organisiert. Der Weinbau-Bundesentscheid auf dem südbadischen Staatsweingut Blankenhornsberg hoch über Ihringen lag vor allem in den Händen des Bundes der Badischen Landjugend.
![]() Einfach die Besten .....in der Sparte Landwirtschaft I
Genau 23 junge Landwirte und Landwirtinnen traten in der Sparte Landwirtschaft, Leistungsgruppe I an. Nur 40 Minuten hatten die Auszubildenden beispielsweise Zeit, um drei Milchkühe bzw. Zuchtschweine zu beurteilen. Dann mussten sie sich entscheiden und begründen, von welchem der Tiere sie weibliche Nachkommen kaufen würden. Sie transportierten mit dem Frontlader-Schlepper gefüllte Wasserbehälter - bewertet wurden u.a. Zeit und Wasserverlust. In dieser Sparte siegten in der Reihenfolge der Nennung: Thomas Hartmair (Bayern), Sönke Offermann (Niedersachsen), Steffen Roth (Rheinland-Pfalz), Jörn Tripmaker und Sören Ilper (beide Niedersachsen). ![]() ...in der Sparte Landwirtschaft II
In der Leistungsgruppe II - das sind die Landwirte, die sich in einer Fortbildung befinden - kontrollierten 15 Zweierteams u.a. einen Weizenschlag und bewiesen sich im Geschicklichkeitsfahren. Im Bundessentscheid starteten 28 Landessieger und 2 Landessiegerinnen. Die drei führenden Teams setzen sich wie folgt zusammen: Friedrich Rimmele und Stefan Wöllhaf (Baden-Württemberg) belegten den ersten, Christoph Bohner und Heiko Jäckle (Südbaden) den zweiten sowie André Bücker und Jens Weddeling (Nordrhein-Westfalen) den dritten Platz. Mehr über die Motivation und die Ziele einzelner Junglandwirte, die beim BWB dabei waren, erfahren sie hier. ![]() ...in der Sparte Hauswirtschaft
In der Hauswirtschaft ging es für die 15 jungen Frauen bei den Praxisaufgaben darum, aus dem Inhalt eines vorgegebenen Warenkorbes einen Frühlingsbrunch vorzubereiten und im Zweier-Team Blumenkästen für den Sommer zu bepflanzen. Stefanie Heitsch (Niedersachsen) gewann mit äußerst knappen Vorsprung vor Maria Forstner (Baden-Württemberg), Anja Meiners (Niedersachsen), Andrea Stettner (Bayern) und Dorthe Reimers (Schleswig-Holstein). Mehr über die Berufsziele und ihre Motivation für ihre Berufswahl einzelner Hauswirtschafterinnen lesen Sie hier. ... in der Sparte Weinbau I
Für die 17 WinzerInnen in Ausbildung ging es im Praxisteil um die Aufgabe, im Team passendes Gerät für die Sommerbodenbearbeitung vorzubereiten und auf die Verhältnisse im Weinberg einzustellen. Dafür hatten sie vor der Begründung und dem Abbau 30 Minuten Zeit. In dieser Sparte setzen sich Marius Meyer (Rheinland-Pfalz), Christoph Ehmer (Baden-Württemberg) und Viola Sander (Hessen) durch. ![]() ... in der Sparte Weinbau II
Ebenfalls im Weinbau an den Start gingen junge Winzer in Fortbildung. Während des Bundesentscheides wurden auch die Präsentationsfähigkeiten der Teilnehmer bewertet. Die neun LandessiegerInnen sollten dafür eine Familie aus Hamburg, die erstmals auf dem Weingut ist, durch ihren Betrieb führen, dabei auf die Traubenproduktion, die Kellerwirtschaft oder Kellertechnik eingehen und auch die Verkostung zweier Weine einbeziehen. Als Sieger gingen aus allen fünf Wettbewerbsteilen Christian Ambach aus Baden-Württemberg, Marcel Claß aus Rheinland-Pfalz sowie Michael Lang aus Südbaden hervor. ![]() ...in der Sparte Forstwirtschaft
Die 25 angehenden Forstwirte, unter ihnen zwei Frauen, maßen sich im Zielfällen und entasten. Sie pflanzten Bäume und Sträucher in Linie, bauten einen Fledermauskasten Felix Naumann (Nordrhein-Westfalen), Peter-Michael Kauffmann (Baden-Württemberg), Christoph Hierold (Thüringen), Christian Scheder (Bayern) und Sebastian Zinßer (Baden-Württemberg) setzten sich an die Spitze der ForstwirtInnen. Mehr über einen BWB-Teilnehmer in der Sparte Forstwirtschaft erfahren Sie hier. ![]() ... in der Sparte Tierwirtschaft
die erstmals als eigene Sparte beim Berufswettbewerb 2007 vertreten war hatten die Zweierteams 60 Minuten Zeit um beispielsweise bei drei Tage alten Ferkeln von der Kennzeichnung bis zur Dokumentation, von der Impfung bis zum Schwanz kupieren etc. alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen, die in diesem Alter nötig sind, ohne dabei die Sau zu vergessen. Oder sie bauten eine mobile Weidezaunanlage. Vorher musste berechnet werden, wie groß diese bei vorhandenem Bewuchs für fünf Tiere sein muss. Am Ende kam Daniel Nähter (Sachsen) vor Michael Barthel (Thüringen) und Martin Hempel (Sachsen) auf den ersten Platz.
Mehr über einen BWB-Teilnehmer in der Sparte Forstwirtschaft erfahren Sie hier. ![]() Übrigens...
Die praktischen Aufgaben in den einzelnen Sparten können Sie sich übrigens herunterladen (rechte Spalte oben). Außerdem können Sie mehr über die Motivation einiger Berufswettbewerber und ihre Ziele erfahren. Ganz einfach hier klicken, dann landen Sie bei den ForstwirtInnen, oder in der Spalte links oben gezielt nach Berufssparte auswählen!
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Alle BWB-Sieger auf einem Blick BWB-Aufgaben Untenstehend eine Auswahl von Praxisaufgaben des Bundesentscheides 2007 zum Download. Mehr Fotos zum Berufswettbewerb der deutschen Landjugend in Iden und Ihringen gibt es übrigens unter www.laju.de unter Bilder/ e-cards. Dort sind verschiedenste Motive vom Wettbewerb und Fotografien von den Siegern aller Sparten zu finden.
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