Warum organisieren sich junge Menschen im BDL?
Seit über 50 Jahren sind junge Menschen im Bund der Deutschen Landjugend organisiert und noch immer sind die Mehrzahl der jungen Menschen, die die Angebote der Landjugend nutzen, fest eingetragene Mitglieder des Verbandes.
Insgesamt gaben nur 6 % der Befragten an, nicht Mitglied des Verbandes zu sein. Das sind überwiegend Landjugendliche aus den Landesverbänden der Neuen Bundesländer, ca. ¼ von ihnen ist kein eingeschriebenes Mitglied im Verband. Das hängt damit zusammen, dass diese fünf Landesverbände überwiegend offene Jugendarbeit leisten. Das heißt, sie machen Angebote in offenen Jugendfreizeiteinrichtungen, die alle Jugendlichen jederzeit nutzen können. Graph 1: Testgraph
Die wichtigsten Gründe sich in der Landjugend zu organisieren sind nach wie vor der Spaß und die Geselligkeit, diese beiden Aspekte gaben 56 % der befragten Landjugendlichen an. Geselligkeit, Zusammengehörigkeit, Freunde und Gleichgesinnte treffen sind Punkte, die für viele der jungen Leute die Besonderheit der Landjugend ausmachen.
Der Weg zur Landjugend erfolgt nach wie vor allem über den persönlichen Bekannten- und Freundeskreis. Aber die Aktivitäten der Gruppe und Pressemitteilungen spielen eine Rolle bei der Mitgliederrekrutierung. Immerhin 26 % gaben an, über Pressemitteilungen auf die Gruppe aufmerksam geworden zu sein (1990 waren das nur ca.1 %).
Dass könnte auf eine gute Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Gruppen vor Ort hinweisen. 77 % der Befragten schätzen ein, gute Anerkennung in der Öffentlichkeit zu genießen und 41% führen dies auf die in der Lokalpresse erscheinenden Artikel zurück.
Neu aufgenommen wurde die Frage, ob die Jugendlichen über Projekte oder Ferienfreizeiten zur Landjugend gekommen sind. Projekte und Aktionen haben 9 % der Befragten zur Landjugend gebracht und 19 % gaben an, über Ferienfreizeiten den Weg zum Verband gefunden zu haben.
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