Was Landjugendliche interessiert
Die Mitglieder des BDL wollen sich sowohl mit gesamtgesellschaftlichen Problemen als auch mit jugendspezifischen Themen, die sie selbst betreffen auseinander setzten. So gehört zum einen der Umweltschutz zu den TOP-Themen, zum anderen sind aber auch europäische Fragen von großem Interessen.
Das Thema Ausbildungs- und Arbeitsplätze scheint auch für Landjugend wichtiger denn je zu sein. Hie hat es gegenüber 1990 einen deutlichen Anstieg auf der Interessensskala gegeben. In der aktuellen Einschätzung der Wichtigkeit dieses Thema spiegelt sich die reale Situation auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt wider.
Auch Landjugendliche beklagen sich über zu wenig Freizeit, allerdings wenden dennoch 2/3 der Landjugendmitglieder einen Teil ihrer Freizeit für die eigene berufliche Weiterqualifizierung auf.
In der Freizeitgestaltung steht das Zusammensein mit dem Freundeskreis an oberster Stelle, der sich anscheinend bei 2/3 der Befragten aus anderen Landjugendmitgliedern zusammensetzt.
Im Bereich der Weiterbildung und Qualifizierung stehen nach wie vor Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung, Rhetorik und die GruppenleiterInnenkurse hoch im Kurs.
Und auch hier sind wieder Themen zu Ausbildung und Berufsorientierung gefragt.
Die Möglichkeit sich in Fragen der persönlichen und beruflichen Zukunft zu qualifizieren, sind die wesentlichsten Ansprüche an verbandliche Bildungsarbeit. Das zeigt sich auch in dem intensiven Wunsch nach Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich der Neuen Medien. Der Umgang damit soll professionalisiert werden und die jungen Leute wollen sich so fit machen für die Zukunft.
Viele von ihnen verfügen bereits über einen Computer, ca. 80% gaben an, über einen PC im eigenen Haushalt verfügen zu können. Knapp die Hälfte von ihnen verfügt darüber hinaus über einen Zugang ins Internet.
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