Typisch Landjugend!
Eins muss klar sein: Den oder die Landjugendliche gibt es nicht. Glaubt man aber der Statistik, ist der typische Landjugendliche 22 Jahre jung und bleibt etwas fünf Jahre in der Landjugend.
Das Geschlechterverhältnis in der Landjugend ist ausgewogen, die Religionszugehörigkeit nicht: Der evangelischen Kirche gehören ca. 60 Prozent, der katholischen ca. 30 Prozent an, die verbliebenen zehn Prozent sind zumeist konfessionslos.
Auch können wir sagen, dass etwa 20 Prozent unserer Mitglieder in der Landwirtschaft aktiv sind - und ein Drittel der Väter unserer Landjugend. Viele sind Auszubildende, SchülerInnen, FachschülerInnen und Angestellte und nicht in der Landwirtschaft tätig.
Auffallend ist, dass die Zahl der aktiven JunglandwirtInnen und JungwinzerInnen bei uns ansteigt. Das zeigt die Zeitreihe der Landjugendstudie, in der alle zehn Jahre Daten erfasst und ausgewertet werden, zuletzt im Jahr 2000.
Auch sind die Schulabschlüsse in den letzten Jahren vielfältiger und qualitativ hochwertiger geworden, die Abschlüsse ab „Mittlere Reife" werden häufiger, Hauptschulabschlüsse weniger (1970 gaben noch über 70 Prozent an, einen Hauptschulabschluss zu haben, 2000 waren es noch knapp 18 Prozent).
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